Urbarn Gardening / Grüne Wege, Wände und Höfe

Ein wenig Interesse an Beweggründen, Voraussetzungen, Anhaltspunkten und Hemmnissen einer „nachhaltigen Entwicklung“ Berlins vorausgesetzt, wird man sehr schnell über verschiedene Anflüge stolpern, den sozialen Geist des in die Jahre gekommenen Datschenwesens neu beleben. Zum einstigen Kind der frühen Arbeiteremanzipationsbewegung, inzwischen eher mit spießbürgerlichem Vereinzellungsdrang assoziiert, gesellen sich nun neue Formen des städtischen Gärtnerns. In interkulturellen Nachbarschaftsgärten „erden“ sich insbesondere Menschen aus Einwandererfamilien neu, die Gemeinsamkeit der Arbeit am „Gartenprojekt“ verhilft zu einem Mehr an sozialer Erfahrung und Kompetenz – nicht zuletzt durch die Notwendigkeit eines produktiven Umgangs mit Vielfalt.

Es bilden sich auch Möglichkeiten heraus, ökolgisches Problembewusstsein nicht nur im Geiste zu entwickeln, sondern auch gleich selbst praktisch anzuwenden. Wo Transportwege entfallen, entlastet das die Atmosphäre; wer gelernt hat, „seine“ Pflanzen auch ohne chemisch produzierten Dünger und  Schädlingsbekämpfungsmittel gedeihen zu lassen, wird sich womöglich auch überhaupt für eine Ökologisierung von Landwirtschaft stark machen.

Und damit verliert vielleicht auch die mit der globalen Entwicklung herauf dämmernde Erkenntnis an Schrecken, wie verletztlich das Leben in großen Städten im Grunde ist und wie angewiesen wir Stadtpflanzen darauf sind, unsere Stadt-Land-Beziehungen zukunftsfähig zu machen.

Neue Wege des  städtischen Gärtnerns bieten Gebäude, die Platz für Dachgärten, (inklusive Fischteiche) bieten. Selbst deren Wände könnten zu gärtnerischen Produktionsflächen werden.

So entsteht im kommenden Jahr auf dem Dach der Berliner Malzfabrik die größte Dachfarm ihrer Art.

„Hoch über den Dächern Berlins werden Pflanzen und Fische sich in einer einträchtigen Wohngemeinschaft gegenseitig versorgen: Nachhaltigkeit durch Aquaponik.“

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Siehe auch den Bericht der Berliner Zeitung  vom 03.06.2011 über ein Fischgartendach-Prohjekt in der Schweiz

„Drei Schweizer wollen auf hippen Dachgärten Fische und Gemüse in den Städten produzieren. Die erste Urban Farm steht in BerlinFisch vom Dachboden.“

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Fortsetzung folgt

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